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Ursprung des Museums

Es begann 1976 mit der Gründung des Arbeitskreises Riesebyer Heimatgeschichte.

Der Arbeitskreis Riesebyer Heimatgeschichte

Initiator und treibende Kraft: Wilhelm Bronnmann (1928–2000)

Gründung

Die Geschichte des Museums und des Museumsvereins begann mit der Gründung des Arbeitskreises Riesebyer Heimatgeschichte, welcher 1976 auf Initiative von Wilhelm Bronnmann ins Leben gerufen wurde. Man traf sich zunächst einmal im Monat in der Schule in Rieseby, erzählte sich Geschichten aus früheren Zeiten und tauschte alte Aufzeichnungen und Bilder aus. Und weil man viel zu erzählen hatte, brachte der Arbeitskreis gleich 1976 ein Festheft heraus. Dieses Heft erschien dann von 1979 bis 2005 regelmäßig als Riesebyer Jahrbuch zur Dorfwoche von Rieseby.

Von 1979 bis 1986 wurden die monatlichen Sitzungen im neuen Bootshaus in Büstorf an der Schlei abgehalten. 1987 bekam die Freiwillige Feuerwehr von Rieseby ein neues Feuerwehrgerätehaus und der Arbeitskreis Heimatgeschichte kam so an den alten Kameradschaftsraum der Feuerwehr.

Archiv und Sammlung entstehen

Im Laufe der Jahre und durch große Beteiligung der Riesebyer Bürger sammelte sich so viel Wissenswertes über die Geschichte der Gemeinde an. Man begann Steinsammlungen und Museumsstücke einzurichten und es entstand ein erstes Archiv, das von da an ständig wuchs. Weitere Ausstellungsstücke, wertvolle Schriften und Bilder aus der interessanten Vergangenheit kamen hinzu.

Die Mühle Anna

Nach dem Erwerb der Mühle Anna durch die Gemeinde im Jahr 1994 war der Verein seinem großen Ziel, ein Heimatmuseum in Rieseby aufzubauen, schließlich einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Die großen Arbeiten, die jedoch vor der Verwirklichung dessen lagen, wurden geteilt. Ein Teil wurde mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde an Handwerksbetriebe vergeben, während die Mitglieder des Arbeitskreises und des Fördervereins zum Erhalt der Mühle Anna sowie Bürger aus der Gemeinde das Ihrige beim Ausbau der Mühle leisteten.

Im April 1997 wurde schließlich der „Verein für Museums- und Chronikarbeit in Rieseby e. V.“ als Nachfolger des Arbeitskreises gegründet. Die Gründungsmitglieder des Arbeitskreises waren: Wilhelm Bronnmann, Helmut Steger, Heinrich Ströh, Martin Kock, Peter Schmidt-Hederich, Georg Behrendt, Hans Reimer, Jürgen Kock, Hannes Kempe, Norwin Indinger und Ludwig Mordhorst. Ludwig Mordhorst war der letzte Müller in Rieseby und wurde später 1. Vorsitzender des Vereins für Museums- und Chronikarbeit in Rieseby e. V.

Zeitgleich wurde das Museum eingerichtet und erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Konzeption des Museums wurde von Vereinsmitgliedern entwickelt, die sich dabei von Experten der Landesmussen beraten ließen.

Weitere Entwicklung

Ab 2001 wurde das Amt des 1. Vorsitzenden in guter Tradition von seinem Sohn Egon Mordhorst übernommen. Nach zwölf Jahren erfolgreicher Arbeit als erster Vorsitzender des Vereins für Museums- und Chronikarbeit in Rieseby reichte Egon Mordhorst im März 2013 die Führungsrolle weiter an Karl-Heinz Lappöhn. Damit ging eine kleine Ära zu Ende. Der neue Vorsitzende wurde bei seiner verantwortungsvollen Aufgabe aber weiterhin von Egon Mordhorst unterstützt, der zweiter Vorsitzender blieb.

Anfang März 2020 gab Karl-Heinz Lappöhn den Staffelstab schließlich an seinen Nachfolger, den neuen 1. Vorsitzenden Martin Schlierkamp, weiter. Seine Aufgabe ist es nun gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern, den Verein und das Museum sicher in die Zukunft zu führen und neben der Museumsarbeit und deren behutsamer Modernisierung (Stichwort: Digitalisierung) die Arbeit an der Riesebyer Chronik wieder aufzunehmen.

Der Verein

Verein für Museums- und Chronikarbeit in Rieseby e. V.

Dorfstraße 19
24354 Rieseby

Kontakt per Mail

Vertreten durch

Peter Märten, 2. Vorsitzender
01 76 / 26 34 29 68

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